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TURKMENISTAN TURKMENISTAN

 

Die Wüstenrepublik Turkemnistan liegt im südlichen Teil Mittelasiens  und erstreckt sich von der Ostküste des Kaspischen Meeres bis zur afghanischen Grenze. Im Norden grenzt sie an Kasachstan und Usbekistan und im Süden an den Iran.

Erdteil: Asien

Offizieller Name:
Türkmenistan Jumhuriyäti (Republic of Turkmenistan)

Staatsform: Republik

Regierungsführung: Präsident

Landesfläche: 488.100 qkm (Weltrang 51)

Gliederung: 4 Provinzen

Hauptstadt: Ashgabat

Offizielle Sprache: Turkmenisch

Staatsreligion: keine

Währung: Manat

Bevölkerung: 4,695,000

Bevölkerungsdichte: 9,6 Menschen je qkm

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung:
Turkmenen 77.0%; Usbeken 9.2%; Russen 6.7%; Kasachen 2.0%; Tataren 0.8%; andere 4.3%

Religionszugehörigkeit:
Muslime 87.0%; Russisch-Orthodoxen 6.4%; andere 6.6%

Größte Städte:
Ashgabat 416,400; Chärjew 166,400; Dashhovuse 117,000; Mary 94,900; Nebitdag 89,100

Internationales Kennzeichen: TM

Nationalfeiertag:
27. Oktober (Tag der Unabhängigkeitserklärung im Jahre 1991)

Geographische Lage: 52º O - 66º O / 35º N - 42º N

Geographische Merkmale:
höchster Berg --> Firjusa 2942 m; längster Fluß --> Amu-Darja (Teil) 2539 km.

Geographie:
Das Land steigt im Westen steil aus dem Kaspischen Meer auf und erhebt sich zum Hügelland von Krasnowodsk. Südöstlich des Plateaus erstrecken sich die Berge des Kopet-Dag bis zur iranischen Grenze. Die erdbebengefährdete Region ist von einem Gürtel kleiner Oasen umgeben - einem bevorzugten Siedlungsgebiet, in dem die Hauptstadt Aschchabad liegt, die um die Jahrhundertwende noch ein einsamer Außenposten des Russischen Reiches war. 80% der Landesfläche nehmen die schwarzen Sand- und Geröllabschnitte der Karakumwüste ein. In Richtung afghanischen Grenze steigt das Land wieder an und stößt im äußersten Osten auf die Ausläufer des Gissargebirges. Es herrscht im allgemeinen ein arides Klima; Niederschläge treten eigentlich nur im südlichen Oasengürtel auf. Die Sommer sind heiß und die Winter kalt. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Pappeln und Weiden an den Flußufern sowie einem spärlichen Waldbestand im Kopet-Dag-Gebirge.

Ressourcen:
Erdöl, Erdgas, Kohle, Schwefel, Baumwolle, Wolle, Blei, Zink, Kupfer, Gold, Fischereiprodukte.

Zeitzone: MEZ +5,0 Stunde(n)

Durchschnittliches Jahreseinkommen je Einwohner: 890 $ (US)

Wichtigste Importgüter:
Maschinen, Leichtindustrieerzeugnisse, Nahrungsmittel

Wichtigste Exportgüter:
Leichtindustrieerzeugnisse, Erdöl und -gas

Geburtsrate je 1000 Menschen: 32,1 (Weltdurchschnitt. 25.0)

Todesrate je 1000 Menschen: 7,9 (Weltdurchschnitt 9.3)

Internet:
In Turkmenistan wird der Zugang zum Internet staatlich kontrolliert; Filter-Software verhindert, daß unerwünschte Webseiten aufgerufen werden können.

Gesamtgröße der Armee: 16,000 - 18,000 (Heer 100%)

Anteil der Militärausgaben am Bruttosozialprodukt:
1,7% (Weltdurchschnitt 2,8%)

Kurzinfo:
Im 7. Jahrhundert wird das Gebiet des heutigen Turkmenistan von den Arabern erobert; das schafft die Grundlage für die Islamisierung der Region. Nur allmählich bilden sich die Turkmenen unter den Mongolen als eigenständige Volksgruppe heraus. Erst im 15. Jahrhundert ist dieser Prozeß abgeschlossen. Lange Zeit kämpfen Perser und die Khanate von Chiwa und Buchara um die Vorherrschaft, bis sich im 18. Jahrhundert schließlich Buchara durchsetzt. Bereits im folgenden Jahrhundert beginnt die russische Expansion nach Zentralasien. Zwischen 1865 und 1881 gerät die Region unter russischer Herrschaft. Turkmenistan wird 1918 Bestandteil der autonomen Sowjetrepublik Turkestan, die 1924 zusammen mit den Sowjetrepubliken Chiwa und Buchara die selbständige Turkmenische SSR bildet. 1990 erklärte sich Turkmenistan für souverän, das Präsidialsystem wird eingeführt. Am 27. Oktober 1991 wird Turkmenistan unabhängig.

 

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